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Außerordentliche Schadensfälle


UNIPETROL RPA, s.r.o. - 3.2.2012; 11:00
Verbrennung der Kohlenwasserstoffe auf dem Feldbrenner.

UNIPETROL RPA, s.r.o. - 3.2.2012; 5:05
Verbrennung der Kohlenwasserstoffe auf dem Feldbrenner.

UNIPETROL RPA, s.r.o. - 3.2.2012; 1:15
Verbrennung der Kohlenwasserstoffe auf dem Feldbrenner.

UNIPETROL RPA, s.r.o. - 1.2.2012; 17:00
Verbrennung der Kohlenwasserstoffe auf dem Feldbrenner.
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Außerordentliche Schadensfälle Allgemeine Informa tionen über
den Fackel betrieb (Die Verbren nung auf dem Feldbrenner).

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BIO předpověď

Gründung

Ohne Zweifel stand am Anfang die Initiative der Aktiengesellschaft Tschechische Raffinerie (Česká rafinérská). Die Vertreter der Tschechischen Raffinerie AG waren sich aber bewusst, dass für Realisierung ihres neuen Vorhabens im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit wird die Mitwirkung anderer Subjekte erforderlich. Zielstellung der Tschechischen Raffinerie AG, die im Kreis Most zu den neuen Unternehmenssubjekten gehört, war die Einstellung der modernen Firma zu den Fragen der Beziehung der Raffinerieindustrie zu den Gemeinden und ihren Bewohnern als auch zur Umwelt. Die Raffinerieindustrie bietet den Menschen sowohl die Brennstoffe als auch nötige Arbeitsplätze an, was ihnen die ökonomische Effizienz bringt. Zum Vorbild solcher Koexistenz wurde das Industriegebiet im Rheindelta in Rotterdam Umgebung, wo z. B. die Gesellschaft Shell, einer der Aktionäre von der Tschechischen Raffinerie, tätig ist.

Im Juni 1998 haben diese Region die Vertreter der Staatsverwaltung und der Selbstverwaltung von Regionen, in denen die Tschechische Raffinerie tätig ist, d.h. Regionen Litvínov und Most, Kralupy und Mělník, besucht. Neben der Shell-Raffinerie in Pernis, die zu den größten in Europa gehört und hohes technisches Niveau aufweist, war die Delegation in der Agentur DCMR in Schiedam (DCMR), die seit dem Anfang der 70er Jahre die Umweltbelastung in den Industriegebieten untersucht. Die Agenturtätigkeit, die sowohl auf dem Öko-Monitoring und der Öko-Datenauswertung als auch auf der kontinuierlichen Arbeit der Meldkammer und der interaktiven Beantwortung von Bürgerfragen beruht, weckte das Interesse bei allen Teilnehmern, besonders den aus der Region Most. Auf Grund dieses Interesses erarbeitete die Tschechische Raffinerie AG das Projekt zur Gründung von dem Ökologischen Zentrum Most (ÖZM).

Im Februar 1999 wurden Zielstellungen, Aufgaben und Tätigkeitsumfang von ÖZM der Strategiegruppe vorgestellt und nachfolgend konnten auch die anderen Industriebetriebe, Vertreter der öffentlichen Verwaltung und andere Subjekte ihre Stellung nehmen. Auf Grunde positiver Reaktion von den beschickten Seiten wurde dieses Projekt weiter aufgegliedert und als zukünftiger Dienstort das Gebäude des Braunkohlenforschungsinstitutes (VÚHU) in Most ausgewählt. In der Hälfte 1999 wurde das Projekt der sächsischen Seite im Rahmen von Euroregion Erzgebirge präsentiert. Im zweiten Halbjahr wurde das Projekt dem Wirtschafts- und Sozialrat des Kreises Most (Hospodářská a sociální rada Mostecka) vorgestellt und demzufolge in den von der Regierung der Tschechischen Republik genehmigten Globalplan für Revitalisierung von Braunkohlenbeckenbereichen im Nordwestböhmen angenommen.

    Am 12.12.1999 wurde zwischen der Tschechischen Raffinerie AG und VÚHU AG (Braunkohlenforschungsinstitut AG) der Vertrag über Daten- und Informationenaustausch abgeschlossen, der zur Grundlage der Finanzierung von ÖZM wurde. Auf Grunde dieses Vertrages hat die Firma Shell im Februar 2000 den Arbeitsbesuch für die beauftragten Vertreter von VÚHU AG und der Tschechischen Raffinerie AG, Dipl.-Ing. V. Píša und. Dr.-Ing. A. Soukup und der ernannte Chef von ÖZM Mgr. Martin Kabrna in DCMR vermittelt. Die Besucher interessierten sich für die Tätigkeit von DCMR, besonders sog. "Meldkammer", die zum Vorbild bei der Gestaltung des tschechischen Projektes gehalten wurde. Auf Grunde der Präsentation von dem tschechischen ÖZM-Projekt hat die niederländische Seite ihre Unterstützung zugesagt.

Weg zur Realisierung

Am 1. März 2000 wurde im Klub der Aktiengesellschaft Chemopetrol in Záluží ein Workshop über ÖZM (siehe Fotobeilage) veranstaltet. An der Verhandlung nahmen die Vertreter der Gesellschaften Celio AG, das Tschechische Hydrometeorologische Institut (Český hydrometeorologický ústav), Tschechische Inspektion für Umweltschutz (Česká inspekce životního prostředí), Tschechische  Raffinerie AG,  Chemopetrol AG, Wirtschafts- und Sozialrat des Kreises Most, Stadtbehörden des Kreises Most (Městské úřady okresu Most), Kohlengesellschaft MUS, AG (Mostecká uhelná společnost), Hygienische Inspektion des Kreises Most (Okresní hygienická stanice v Mostě), Kreisamt Most (Okresní úřad v Mostě), Unternehmens- und Innovationszentrum Nordböhmen (Podnikatelské a inovační centrum severní Čechy), Flussgebiet Ohře (Povodí Ohře), Nordböhmischer Gemeindeverband (Severočeské sdružení obcí), Arbeitsamt Most (Úřad práce v Mostě), Gebietsfachbereich des Umweltministeriums (Územní odbor Ministerstva životního prostředí) und Braunkohlenforschungsinstitut in Most AG (Výzkumný ústav pro hnědé uhlí v Mostě). Nach der Eröffnung der Tagung wurde das ÖZM Projekt von den Spezialisten des Braunkohlenforschungsinstituts präsentiert. Danach wurde die Diskussion über das vorgestellte Vorhaben geführt, die mit der Stellungnahme einzelner Vertreter und der Unterschrift von dem Vertrag zwischen allen Beteiligten über Art und Weise der Zentrumstätigkeit und des Datenaustausches beendet wurde. Das ganze Workshop beendete die Pressekonferenz, an der die Übereinstimmung aller Beteiligten deklariert wurde.

Am 13. März 2000  wurde ein Vertrag über die Zusammenarbeit bei der Gründung und Tätigkeit des Ökologischen Zentrums Most im Erzgebirge und über den Öko-Datenaustausch (siehe  Urkunden) im  Sitz  des  Braunkohlenforschungsinstituts in Most unterzeichnet. Der Vertrag wurde von den folgenden zehn Gesellschaften unterstützt und zugleich unterzeichnet: Celio AG, Most (Entsorgung); Tschechische Inspektion für Umweltschutz, Ústí nad Labem; Tschechische Raffinerie, AG, Litvínov; Chemopetrol, AG Litvínov; Kohlengesellschaft MUS, AG, Most; Hygienische Inspektion des Kreises Most; Nordböhmisches Zentrum für Unternehmertätigkeit und Innovationen, Most; Flussgebiet Ohře, AG, Chomutov; Arbeitsamt Most und Braunkohlen forschungsinstitut, AG Most (siehe Fotobeilage). An diesem feierlichen Akt nahmen der Minister für Umwelt Miloš Kužvart, Senator für Kreis Most Richard Falbr und Kreisamtsleiter in Most Pavel Weiss teil, die das Projekt mit der Unterschrift von "Memorandum über Unterstützung" unterstützten (siehe Urkunden).

Am 16. März 2000  haben die abgeordneten Signatare von "Vertrag" an der Zusammenkunft die wichtigsten Punkte vom System der Datenbereitstellung und -verarbeitung verhandelt. Alle Anwesenden waren damit einverstanden, dass das ÖZM über moderne technische Ausrüstung zur Datenübertragung, Datenbasisgestaltung und -verwaltung und zugleich Internetpräsentation von aktuellen Informationen verfügen sollte. Aufgrund dieser Verhandlung wurde der Zentrumsbetreiber mit der Aufstellung von Lösungsvarianten des später durchzuführenden Datenbasis- und Kommunikationsprojektes beauftragt.

Am 27. März 2000  nahm das in der Zusammenarbeit von dem Unternehmens- und Innovationszentrum Nordböhmen und mit dem Arbeitsamt Most aufgestellte ÖZM -Ausbildungsprojekt die Tätigkeit auf. Das Lernprogramm wird acht Wochen dauern und mit der Abschlussprüfung beendet. An dem Lernprogramm beteiligen sich alle Vertragssignatare, weiter das Tschechische Hydrometeorologische Institut, Magistrate des Kreises Most, Kreisamt Most, Erstes Nordwestliches Heizwerk AG (První Severozápadní teplárenská), Gesellschaften Ecoconsult Pons, Renogum, Varimatik und Zentrum für Requalifizierung und Informationen. Die Absolventen erhalten ein gesamtstaatlich gültiges Qualifikationszeugnis und den erfolgreichsten von ihnen wird die Stelle des Dispatchers im Ökologischen Zentrum Most für Erzgebirge angeboten.

Am 1. April 2000 begann Ökologisches Zentrum Most seine Tätigkeit. Während der Zeit vom April bis Juni müssen schrittweise das Informationsservis sowie technische Bedingungen geschafft werden, damit spätestens zum 1.7. 2000 das Zentrum seine Tätigkeit für die Öffentlichkeit eröffnen kann.

Am 1. Mai 2000  wurden die ÖZM Internetseiten veröffentlicht und sie werden anhand neuer Ökodaten des Kreises Most und Umgebung schrittweise ergänzt werden.

Am 3. Juli 2000 wurde das ÖZM für die Öffentlichkeit geöffnet.